Autor Thema: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen  (Gelesen 341 mal)

Offline taler

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Re: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen
« Antwort #15 am: November 26, 2018, 13:42:36 Nachmittag »
Hallo Klaus,

ich denke da in die gleiche Richtung, es funktioniert halt im Moment nur mit 'einem' Gleis. Sobald ich mehr weiß, melde ich mich.

Gruss
Uwe

Offline taler

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Re: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen
« Antwort #16 am: November 27, 2018, 12:02:47 Nachmittag »
Tach,

wie bereits weiter vorn dargestellt, besteht ein Problem mit der Positionsberechnung. Bei der Entwicklung und den dazugehörenden Tests bin ich immer von einer konstanten Baurichtung ausgegangen. Bei der vorliegenden Strecke ist es aber nun so, das die Baurichtung innerhalb der KBS wechselt. Der Simulator kann damit umgehen, nur die Auswertung für 'Indusi zusätzlich' hat da ein Problem mit. Die von Klaus angesprochene Lösung ist auch so eingebaut worden, es sieht im Moment nur so aus, das ich den flaschen Wert erwischt habe. :-( Da muß ich nochmal ran...

Gruss
Uwe

Offline KlausN

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Re: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen
« Antwort #17 am: November 27, 2018, 12:47:59 Nachmittag »
Moin,

ich möchte Uwes Ausführung noch kurz ergänzen und erklären, warum es zu der Änderung des Verhaltens kam:

Im Betatest für die 2.94 fiel mir auf, dass es ein Problem mit der Auswertung signalgesteuerter "Indusi zusätzlich"-Magnete gibt, wenn das Gleis entgegen seiner Kilometrierungsrichtung ("rückwärts") befahren wird. Uwe stellte mir für Tests dazu eine Version zur Verfügung, die mir in einer Textdatei beim Überfahren von Indusi-Magneten alle möglichen Informationen dazu (Position, Position und Signalbegriff des verknüpften Signals und daraus resultierendes Verhalten des Magneten) ausgab. Dabei fiel uns auf, dass die Positionen der Magneten und Signale nicht analog zur Kilometrierungsposition des Standorts in der Streckendatei erscheint, sondern jeweils ab Startpunkt in der KBS gerechnet wird. Wird in der KBS ausgewählt, dass das Gleis rückwärts befahren wird, gab es irgendwo in der Umrechnung der Positionen einen Vorzeichenfehler, der zu einer falsch berechneten Signalposition führt. Beispiel: Magnet bei 2000, Signal bei 1000: Das Signal wird bei Position 3000 angenommen (genau in entgegengesetzter Richtung mit derselben Entfernung zum Magnet). Daher waren Magneten nie aktiv. Dieses Problem hat Uwe mit der 2.94 behoben. Immerhin kommt der Fall "Magnet entgegen der Kilometrierungsrichtung" auch deutlich häufiger vor, als auf einem anderen Gleis als das Signal steht. Aber ich bin mir sicher, dass Uwe auch dafür eine Lösung findet.

Gruß, Klaus

Offline Nemo

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Re: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen
« Antwort #18 am: November 28, 2018, 01:33:52 Vormittag »
Meinst Du so ein Prüfprogramm, Klaus?

Pos: 40.000000, Frequenz: 1000 Hz, Aktiv: 1, Intern Aktiv 1, Typ: V
Pos: 40.000000, Frequenz: 2000 Hz, Aktiv: 0, Intern Aktiv 0, Typ: H
Pos: 840.000000, Frequenz: 500 Hz, Aktiv: 1, Intern Aktiv 1, Typ: EH
Pos: 1090.163940, Frequenz: 1000 Hz, Aktiv: 1, Intern Aktiv 1, Typ: V
Pos: 1090.163940, Frequenz: 2000 Hz, Aktiv: 0, Intern Aktiv 0, Typ: H
Pos: 1790.163940, Frequenz: 500 Hz, Aktiv: 1, Intern Aktiv 1, Typ: H

Ist zwar trotz totaler Überalterung für die allgemeine Prüfung von Strecken durchaus noch brauchbar, kann die Probleme der aktuellen Programmversion aber natürlich nicht anzeigen.

Gruß
Gerd
« Letzte Änderung: November 28, 2018, 02:52:37 Vormittag von Nemo »
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Heinrich Heine

Offline KlausN

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Re: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen
« Antwort #19 am: November 28, 2018, 10:10:30 Vormittag »
Hallo Gerd,

bei mir standen da noch mehr Werte, u.a. auch der angenommene Standort des verknüpften Signals und dessen Stellung. Damit wäre es auch für die aktuelle Problematik, die ja ähnlich der von mir entdeckten liegt, nutzbar.

Gruß, Klaus

Offline Nemo

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Re: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen
« Antwort #20 am: November 29, 2018, 00:09:17 Vormittag »
Hallo Klaus und Uwe,

das ist genau der springende Punkt.

Zitat
Demnach müsste das doch trotzdem möglich sein, ggf. über Tests rauszufinden, welche Positionsangabe dann die richtige wäre, nämlich nicht zwangsweise die Position des Signals in dessen Gleis, sondern vermutlich eher die Position, die das Signal hätte, wenn man das Gleis, in dem der 500Hz-Magnet liegt, verlängert.

Das ist meine Teststrecke mit dem zusätzlichen 500 Hz-Magneten auf Gleis 2.



Das Signal hinter der Weiche befindet sich bei Position 1150 auf Gleis 1. Das Gleis 2 ist ein Parallelgleis zu Gleis 1 und endet mit Weiche, so dass sich eine Gleislänge von 1106 m ergibt. Die 500 Hz-Magnete liegen in beiden Gleisen bei Position 900. Also wurde der Signalstandort 250 m eingegeben und es funktioniert auch mit der Version 2.9.4 einwandfrei.



Dann wurde dieser Fall für mich interessant.

Zitat
Im Betatest für die 2.94 fiel mir auf, dass es ein Problem mit der Auswertung signalgesteuerter "Indusi zusätzlich"-Magnete gibt, wenn das Gleis entgegen seiner Kilometrierungsrichtung ("rückwärts") befahren wird.

Also wurde das Gleis 2 jetzt nicht als Parallalgleis sondern mit einer Weiche in Position 1050 aus Gleis 1 nach rückwärts rechts herausgeführt und mittels einer Gegenkurve parallel ausgerichtet, Gleislänge 1050 m. Der Magnet wurde jetzt rückwärts auf die gleiche Höhe wie im Nachbargleis gelegt (ergab Position 150) und das Signal erhielt die Position -50. Funktioniert auch einwandfrei. Die Kilometrierung dieses Gleises läuft jetzt entgegengesetzt zu Gleis 1.



Nur der Editor 2.9.4 ist mit der Situation überfordert. In der 3D-Ansicht zeigt er mir sowohl die Startsignale als auch das Signal hinter der Weiche dunkel. Drücke ich den Button "Signal frei" schaltet das sonst immer Hp0 zeigende Endsignal auf Hp1. So sieht es im Editor 2.9.3 aus.



Bei 2.9.4 aber so.





Auch im KBS-Editor ist es nicht anders.




Kann mir das mal jemand erklären?


@Klaus: Schön, dass es wieder so ein Prüfprogramm gibt. Mein vorhandenes ist eine Betaversion 2.4 und läuft nur im Kompatiblitätsmodus für Windows 98. Das kennt weder gesteuerte BÜ-Signale noch zusätzliche Indusimagneten und auch noch keine PZB90.

Gruß
Gerd
« Letzte Änderung: November 29, 2018, 02:22:46 Vormittag von Nemo »
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Re: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen
« Antwort #21 am: November 29, 2018, 10:39:51 Vormittag »
Hallo Gerd,

Das ist meine Teststrecke mit dem zusätzlichen 500 Hz-Magneten auf Gleis 2.



Das Signal hinter der Weiche befindet sich bei Position 1150 auf Gleis 1. Das Gleis 2 ist ein Parallelgleis zu Gleis 1 und endet mit Weiche, so dass sich eine Gleislänge von 1106 m ergibt. Die 500 Hz-Magnete liegen in beiden Gleisen bei Position 900. Also wurde der Signalstandort 250 m eingegeben und es funktioniert auch mit der Version 2.9.4 einwandfrei.


das ist so nicht richtig. Der Eintrag heißt Signalposition und nicht Abstand Magnet-Signal. Also gehört dort 1150 eingetragen und nicht 250. Das dies dennoch funktioniert ist der Art und Weise geschuldet, wie das Signal gesucht wird. Aber sobald sich zwei Signale hintereinander befinden und der Magnet auf das sich  'hinten' befindende Signal reagieren soll, klappt das so nicht mehr.

BTW: Es sieht so aus, als wenn das Problem gelöst wäre.

Gruss
Uwe

Offline Nemo

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Re: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen
« Antwort #22 am: November 29, 2018, 11:01:26 Vormittag »
Hallo Uwe,

die 1150 ist die Signalposition auf Gleis 1 und mit diesem Wert hatte ich es zuerst auch versucht- mit dem bekannten Mißerfolg. Interessant ist, dass da noch eine gewisse Toleranz bei dieser Angabe drin ist. Wenn ich davon ausgehe, dass Beginn bzw. Ende eines abzweigenden/einführenden Gleises am Weichenmittelpunkt definiert werden, ergibt sich, dass vorwärts der Endpunkt meines Eintrags von 250 m etwa 6 m hinter dem Signal liegt. Rückwärts mit der Angabe -50 m würde das allerdings schon 50 m vor dem Signalstandort sein. Ich denke, dass der Gedanke von Klaus richtig war, dass überhaupt erst ein Zugang zum Signal durch die virtuelle Verlängerung des Gleises über den Weichenmittelpunkt hinaus erfolgen muss damit der Suchvorgang nicht ins Leere läuft.

Zitat
Aber sobald sich zwei Signale hintereinander befinden und der Magnet auf das sich  'hinten' befindende Signal reagieren soll, klappt das so nicht mehr.

Ich muss gestehen, dass ich mich an eine derartige Kombination in der Praxis nicht erinnern kann.

Gruß
Gerd
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Re: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen
« Antwort #23 am: November 29, 2018, 11:27:08 Vormittag »
Hallo Gerd,

Hallo Uwe,

die 1150 ist die Signalposition auf Gleis 1 und mit diesem Wert hatte ich es zuerst auch versucht- mit dem bekannten Mißerfolg. Interessant ist, dass da noch eine gewisse Toleranz bei dieser Angabe drin ist. Wenn ich davon ausgehe, dass Beginn bzw. Ende eines abzweigenden/einführenden Gleises am Weichenmittelpunkt definiert werden, ergibt sich, dass vorwärts der Endpunkt meines Eintrags von 250 m etwa 6 m hinter dem Signal liegt. Rückwärts mit der Angabe -50 m würde das allerdings schon 50 m vor dem Signalstandort sein. Ich denke, dass der Gedanke von Klaus richtig war, dass überhaupt erst ein Zugang zum Signal durch die virtuelle Verlängerung des Gleises über den Weichenmittelpunkt hinaus erfolgen muss damit der Suchvorgang nicht ins Leere läuft.
naja, das Problem und auch die Lösung ist, eben nicht am Gleis gesucht wird, sondern an der Strecke und da muß dann Streckenposition, Einbauposition und Signalposition passend zueinander gebracht werden.

Zitat
Aber sobald sich zwei Signale hintereinander befinden und der Magnet auf das sich  'hinten' befindende Signal reagieren soll, klappt das so nicht mehr.

Ich muss gestehen, dass ich mich an eine derartige Kombination in der Praxis nicht erinnern kann.
Ich auch nicht, aber wer weiß was da draussen alles mit Loksim gebaut wird. Sperrsignale werden als Hauptsignal definiert, andere Signalsysteme, was weiß ich und da halte ich es schon für sinnvoll, solche Dinge im Auge zu behalten.

Gruss
Uwe

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Re: Indusiproblem bei zusammenführenden Gleisen
« Antwort #24 am: Dezember 06, 2018, 18:09:35 Nachmittag »
Hallo Zusammen,

das Problem ist gefixt, also mit der kommenden Version gelöst.
Danke für die Fehlermeldung.

Gruss
Uwe